Aronia

Aronia melanocarpa

Kahle Apfelbeere, Schwarze Eberesche

Licht: sonnig - halbschattig

Wasserbedarf: mässig

Lebensdauer: mehrjährig

Winterhart: ja

Die Aronia oder Apfelbeere ist ein Rosengewächs, deren Beeren voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente stecken. Aronia gilt deshalb als Superfood!

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Beschreibung

Herkunft & Eigenschaften:

Die Aro­nia gehört zu den Rosen­ge­wäch­sen und wird auch Apfel­bee­re oder Schwar­ze Eber­esche genannt. Sie stammt ursprüng­lich aus Nord­ame­ri­ka und wur­de dort schon von den Urein­woh­nern hoch geschätzt. Der som­mer­grü­ne Strauch wird bis zu 2 m hoch. Sei­ne weis­sen Blü­ten öff­nen sich im Mai, im August bil­den sich die tief-vio­let­ten Bee­ren, die wie win­zi­ge Äpfel aus­se­hen. Im Herbst erfreut die Aro­nia mit ihrem deko­ra­ti­ven, röt­li­chen Laub. Die Apfel­bee­re ist selbst­fruch­tend. Sie ver­liert im Spät­herbst ihre Blät­ter und ist auch für unse­re Brei­ten­gra­de ein win­ter­har­tes Obst­ge­hölz.

Ernte & Verwendung:

Die tief-vio­let­ten bis schwar­zen, säu­er­lich schme­cken­den Früch­te kön­nen ab Mit­te August bis Okto­ber geern­tet wer­den. Die Bee­ren kön­nen ent­we­der frisch oder getrock­net ver­zehrt wer­den. Fällt die Ern­te gut aus, kann aus den Bee­ren auch Saft oder Mar­me­la­de her­ge­stellt wer­den. Der Geschmack ist sehr herb und säu­er­lich, des­we­gen emp­fiehlt sich die Kom­bi­na­ti­on mit süs­sen Früch­ten.

Wirkung & Nutzen:

Die Aro­nia­bee­ren ent­hal­ten vie­le Vit­ami­ne (Vit­amin K, Vit­amin C), Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te (Kali­um, Cal­ci­um, Magne­si­um, Zink, Jod und Eisen) und Fol­säu­re. Des­halb zählt sie zu den Heil­pflan­zen und gilt heut­zu­ta­ge als Super­food! Sie wirkt anti­oxi­da­tiv, ent­zün­dungs­hem­mend, blut­zu­cker- und blut­druck­re­gu­lie­rend, cho­le­ste­rin­sen­kend. Außer­dem sol­len die Apfel­bee­ren gegen Viren und Bak­te­ri­en hel­fen und die Magen­schleim­häu­te schüt­zen.

Pflanzen & Anzucht:

Die Aro­nia ist sowohl für die Frei­land- als auch für die Topf­kul­tur geeig­net. An die Boden­be­schaf­fen­heit stellt sie kei­ne hohen Ansprü­che. Selbst mit tro­cke­nem Boden kommt sie zurecht. Für die Hal­tung im Kübel ver­wen­den sie am bes­ten gän­gi­ge Kübel­pflan­zen­er­de mit guter Drai­na­ge, z.B. Bläh­ton.

Standort:

Die Aro­nia liebt ein son­ni­ges Plätz­chen. Je son­ni­ger der Stand­ort, des­to bes­ser fällt die Ern­te aus. Sie ver­trägt auch Halb­schat­ten, was jedoch auf Kos­ten des Ertra­ges geht.

Giessen & Düngen:

Die Aro­nia ist sehr genüg­sam und erfor­dert wenig Auf­merk­sam­keit. Bei star­ker Tro­cken­heit gies­sen. In der Wachs­tums­pha­se gele­gentllich Horn­spä­ne als Dün­ger geben.

Überwintern & Schneiden:

Die Aro­nia ist abso­lut win­ter­hart und erfor­dert bei Freil­land­kul­tur kei­ne beson­de­ren Über­win­te­rungs­mass­nah­men. Bei Topf­kul­tur ist dar­auf zu ach­ten, dass die Erde nicht kom­plett durch­friert, denn dann kann die Pflan­ze ver­trock­nen. Die Aro­nia wächst von Natur aus gut ver­zweigt und muss kaum beschnit­ten wer­den, jedoch kann in den ers­ten Jah­ren ein soge­nann­ter Auf­bau­schnitt durch­ge­führt wer­den. Damit sich der Strauch stär­ker ver­zweigt und eine schö­ne Kro­ne bil­det, wer­den eng ste­hen­de oder sich kreu­zen­de Trie­be her­aus­ge­schnit­ten und der Grund­trieb gekürzt. Bei älte­ren Exem­pla­ren emp­fiehlt sich hin und wie­der ein Ver­jün­gungs­schnitt vor allem dann, wenn sich immer weni­ger Blü­ten aus­bil­den. Die ältes­ten Haupt­trie­be wer­den ent­fernt und ein­zel­ne Grund­trie­be gekürzt. Der Strauch wird dadurch zu erneu­tem Aus­trieb und ver­mehr­ter Frucht­bil­dung ange­regt. Der bes­te Zeit­punkt zum Schnei­den ist der Herbst nach­dem alle Früch­te abge­er­net wur­den.

Pflanzengesundheit:

Die Aro­nia ist sehr robust und wenig anfäl­lig für Schäd­lin­ge und Krank­hei­ten.

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