Ashwagandha (Pflanze)

Withania somnifera

Schlafbeere, Winterkirsche, Indischer Ginseng

Licht: sonnig - halbschattig

Wasserbedarf: gering

Lebensdauer: mehrjährig

Winterhart: nein

Die Ashwagandha Pflanze gehört zu den am häufigsten verwendeten Heilpflanzen der Ayurvedischen Medizin, ein Heilkraut mit vielen positiven Wirkungen auf die Gesundheit

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Beschreibung

Herkunft & Eigenschaften:

Ash­wa­gan­dha ist in ganz Afri­ka, im Mit­tel­meer­raum, auf der Ara­bi­schen Halb­in­sel sowie in Asi­en ver­brei­tet. Ash­wa­gan­dha gehört zur Fami­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se. Sie ist, wie man beson­ders an ihren Früch­ten erkennt, mit der Lam­pion­pflan­ze (Phy­sa­lis) ver­wandt. Im Inne­ren die­ses Lam­pi­ons befin­det sich eine schar­lach­ro­te, klei­ne Bee­re. Die eher unschein­ba­ren, glo­cken­för­mi­gen Blü­ten erschei­nen von Juli bis Sep­tem­ber. Die­se aus­dau­ern­de, krau­ti­ge Pflan­ze ist mehr­jäh­rig, jedoch nicht win­ter­hart, und kann über einen Meter hoch wer­den. Ash­wa­gan­dha ist ein Klas­si­ker unter den Ayur­ve­di­schen Heil­pflan­zen! Gro­ße Bekannt­heit hat sie auch als Indi­scher Gin­seng erlangt und hier im deutsch­spra­chi­gen Raum auch als Schlaf­bee­re.

Ernte & Verwendung:

Ver­wen­det wer­den von der Schlaf­bee­re sowohl die ober­ir­di­schen Tei­le als auch die Wur­zel. In der tra­di­tio­nel­len Medi­zin kom­men nur Pflan­zen zum Ein­satz, die min­des­tens 7 Jah­re alt sind, da sie dann eine ent­spre­chen­de Wirk­stoff­kon­zen­tra­ti­on auf­wei­sen. In der Ayur­ve­di­schen Medi­zin wer­den die bit­te­ren Bee­ren in Milch mit Pfef­fer und Rohr­zu­cker auf­ge­kocht und noch warm getrun­ken. In der Regel wer­den aber Wur­zel und Blät­ter ver­wen­det, die zu Pul­ver ver­ar­bei­tet wer­den.

Wirkung & Nutzen:

Ash­wa­gan­dha nimmt in der Ayur­ve­di­schen Pflan­zen-Heil­kun­de (Dra­vya­gu­na) einen ähn­li­chen Platz ein wie Gin­seng in der Chi­ne­si­schen Medi­zin. Sie gehört vor allem wegen ihrer viel­sei­ti­gen Wir­kun­gen und der sehr guten Ver­träg­lich­keit zu den am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Arz­nei­mit­teln in der Ayur­ve­di­schen Medi­zin. Ash­wa­gan­dha hat einen unglaub­li­chen Wir­kungs­be­reich: Es bremst die Alte­rungs­vor­gän­ge, wirkt beru­hi­gend und för­dert den Schlaf, der Ver­dau­ungs­trakt wird wie­der ange­kur­belt, es wirkt blut­rei­ni­gend und herz­stär­kend. Es erhöht die Stress­to­le­ranz, hilft bei Ner­vo­si­tät und Unru­he und bei all­ge­mei­nen Ermü­dungs­er­schei­nun­gen. Es wirkt angst­lö­send und anti­de­pres­siv. Tra­di­tio­nell ist die Schlaf­bee­re auch noch als Aphro­di­sia­kum bekannt. Ein Lie­bes­trank, der aus der Wur­zel berei­tet wird, soll sexu­ell sti­mu­lie­rend wir­ken. In Euro­pa wer­den Extrak­te der Schlaf­bee­re als kräf­ti­gen­de Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel ver­mark­tet mit ähn­li­chem Wir­kungs­spek­trum wie Gin­seng-Pro­duk­te. Aswa­gan­dha gehört zwei­fel­los zu den wert­volls­ten Heil­pflan­zen.

Pflanzen & Anzucht:

Ash­wa­gan­dah ist rela­tiv anspruchs­los und leicht zu hal­ten. Sie kann gut als Zim­mer­pflan­ze kul­ti­viert wer­den. Als Sub­strat ist han­dels­üb­li­che Blu­men­er­de geeig­net.

Standort:

Ash­wa­gan­dha benö­tigt einen son­ni­gen bis halb­schat­ti­gen und eher tro­cke­nen Stand­ort.

Giessen & Düngen:

Die Schlaf­bee­re möch­te nur mäs­sig gegos­sen wer­den. Wäh­rend der Wachs­tums­pha­se im Som­mer ca. alle 4 Wochen orga­ni­schen Dün­ger geben.

Überwintern & Schneiden:

Ash­wa­gan­dha ist nicht win­ter­hart und muss warm und hell bei idea­ler­wei­se 10 – 12°C im Haus über­win­tert wer­den. Den Win­ter über nicht zu feucht hal­ten! Damit die Pflan­ze buschi­ger wächst, kön­nen zu lan­ge Trie­be zurück­ge­schnit­ten wer­den.

Pflanzengesundheit:

Evtl. auf­tre­ten­de Blatt­läu­se mit Schmier­sei­fen­lö­sung oder einer Mischung aus Was­ser und Spi­ri­tus besprü­hen.

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