Zitronenverbene

Aloysia triphylla (Lippia citriodora)

Zitronenstrauch, Zitronenduftstrauch, Luisenkraut, Verveine

Licht: sonnig

Wasserbedarf: mässig

Lebensdauer: mehrjährig

Winterhart: nein

Die Zitronenverbene betört durch den zitronigen Duft ihrer Blätter. Findet Verwendung als Duft- und Teeplanze und als Heilpflanze bei Erkältung und depressiver Verstimmung

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Beschreibung

Herkunft & Eigenschaften:

Die ursprüngliche Heimat der zu den Eisenkrautgewächsen gehörenden Zitronenverbene ist Argentinien. Der schnellwüchsige Halbstrauch, der auch Zitronenstrauch genannt wird, wächst aufrecht und buschig und erreicht eine Wuchshöhe von ca. 1,20 m. Aus langen Trieben treibt er dichtes, hellgrünes Laub mit kleinen Punkten an der Oberfläche, den Öldrüsen, die die ätherischen Öle beinhalten und ihren zitronigen Duft jedoch erst freisetzten, wenn man am Laub reibt. Zwischen Juli und September bilden sich filigrane, weisse Blüten. Die Zitronenverbene ist mehrjährig aber nur mäßig frosthart.

Ernte & Verwendung:

Prinzipiell lässt sich die Zitronenverbene verwenden wie Zitronenmelisse. Um sie frisch zu verwenden, pflückt man die Blätter ganzjährig nach Bedarf. Für Tees mit Zitronennote, zum Aromatisieren von Essigen und Ölen oder, fein gehackt, als Zutat in Salaten und Früchtedressings. Möglich ist die Nutzung der Zitronenverbene auch für herzhafte Speisen, z.B. in Hühnchen- oder Fischgerichten. Wird die Pflanze zur Überwinterung zurückgeschnitten, lassen sich die Blätter auch gut trocknen. Das Aroma bleibt über 6 bis 12 Monate fast vollständig erhalten.

Wirkung & Nutzen:

Die Zitronenverbene ist nicht nur in vielen Küchen eine beliebte Zutat, sie ist auch eine ausgesprochen hübsche Zierpflanze, die zudem noch Heilwirkung hat. In vielen Ländern Südamerikas ist die Zitronenverbene ein anerkanntes Heilkraut bei Verdauungsbeschwerden und leichten depressiven Verstimmungen. Die in den Blättern enthaltenen ätherischen Öle wie Limonen, Caryophyllen, Pinen und Kampfer wirken laut wissenschaftlicher Studien stärkend auf das Nervensystem sowie beruhigend auf den Verdauungstrakt. Durch die in der Zitronenverbene enthaltenen Bioflavonoide konnte in Laborversuchen eine schmerzlindernde Eigenschaft nachgewiesen werden. U.a. hat die Zitronenverbene folgende Wirkungen: antioxidativ, milchflussanregend, schmerzlindernd, antibakteriell, fiebersenkend, muskelentspannend, harntreibend. Sie wird in vielen Ländern eingesetzt bei Blähungen, Darmkoliken, Durchfall, Magenverstimmung, fiebriger Erkältung, Muskelkrämpfen, Asthma, Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Kopfschmerzen, leichten Depressionen, Schwindel sowie in der Aromatherapie zur Behandlung von nervöser Unruhe und stressbedingten Erschöpfungszuständen.

Pflanzen & Anzucht:

Wenn keine starken Nachtfröste mehr zu erwarten sind, kann die Zitronenverbene ins Freie gebracht bzw. ins Freiland in gut drainierten, humosen, eher nährstoffarmen Grund gepflanzt werden. Bei dichten und eher lehmigen Böden wird die Zugabe von Sand oder Lava empfohlen. Da der Zitronenstrauch nur bedingt Frost verträgt, setzt man ihn am besten in einen nicht zu kleinen Pflanzkübel, den man in der Erde versenkt. So kann die Pflanze ohne Mühe im Herbst ins Haus geholt werden um dort zu überwintern.

Standort:

Der Standort sollte sonnig bis vollsonig sein. Halbschattige Lagen toleriert der Zitronenstrauch mitunter auch.

Giessen & Düngen:

Die Zitronenverbene sollte immer leicht bis mäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist zu vermieden. Gelegentlich trockene Erde verträgt der Zitronenstrauch gut, allerdings sollte das Substrat nicht vollständig austrocknen. Vor allem wenn die Zitronenverbene im Kübel gehalten wird, muss sie regelmässig mit Nährstoffen versorgt werden. Am besten geeignet ist eine guter organischer Dünger.

Überwintern & Schneiden:

Aloysia triphylla ist nur bedingt frosttolerant und sollte zur Überwinterung ins Haus geholt werden. Die optimale Überwinterungstemperatur liegt zwischen 10 und 15 °C. Kalte, aber frostfreie Überwinterung ist ebenfalls möglich, jedoch verliert die Pflanze dann ihre Blätter. Ein Rückschnitt ist empfehlenswert. Im Frühjahr treibt das Laub dann wieder neu aus.

Pflanzengesundheit:

Die Zitronenverbene ist wenig anfällig für Schädlinge. Gelegentlich können Spinnmilben auftreten.

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