Bittermelone

Momordica charantia

Bittergurke, Balsambirne, Balsamapfel, Bittere Springgurke, Goya Gurke

Licht: sonnig

Wasserbedarf: mässig

Lebensdauer: einjährig

Winterhart: nein

Die Bittermelone oder Bittergurke ist ein wuchsfreudiges und dekoratives Kürbisgewächs mit gewaltigen Heilwirkungen. Herausragend ist die stark blutzuckersenkende Wirkung

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Beschreibung

Herkunft & Eigenschaften:

Die Bittermelone stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum, wird aber auch in Südamerika und der Karibik angebaut. Sie ist eine krautig wachsende Kletterpflanze, die bei uns einjährig kultiviert wird. Die zitronengelben, vanilleartig duftenden Blüten erscheinen im Juni/Juli. Die etwa 10 bis 15 cm langen, gurkenähnlichen Früchte erscheinen ca 3 Wochen nach der Blüte und reifen von grün nach orange-rot ab. Im reifen Zustand platzen die Früchte auf und zeigen ihr rotes Fruchtfleisch, in dem die Samen eingebettet sind.

Ernte & Verwendung:

Die Bittergurke ist im asiatischen Raum ein beliebtes Lebens- und Heilmittel. Gegessen werden nur die unreifen, grünen Früchte, die ziemlich bitter schmecken. Vor der Zubereitung wird nach dem Entfernen der Samen die Frucht in dünne Scheiben geschnitten und mit Salz eingerieben, um Bitterstoffe zu reduzieren. Sie schmeckt roh, gekocht, blanchiert oder gebraten. Die Blätter können ebenfalls verzehrt werden – z.B. in Salaten oder getrocknet als Tee – sie enthalten dieselben, jedoch weniger Bitterstoffe als die Früchte. Tip: Das reife, rote Fruchtfleich schmeckt süsslich – die Samen einfach ablutschen!

Wirkung & Nutzen:

Blätter, Früchte, Samen und Samenöl finden in der Traditionellen Chinesischen Medizin Anwendung. Herausragend ist die stark blutzuckersenkende Wirkung bei Typ-2-Diabetes. Der Bittermelone werden jedoch auch noch zahlreiche anderen Heilwirkungen zugesagt. So soll sie z.B. antifungale, entzündungshemmende, krebshemmende, fieber- und blutdrucksenkende Eigenschaften haben. Ausserdem soll sie helfen gegen Obstipation, Wurmbefall und Magengeschwüre. Besonders zu erwähnen ist noch die positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel, die Balsambirne ist somit auch noch hilfreich bei der Gewichtsreduktion.

Pflanzen & Anzucht:

Die Jungpflanzen dürfen erst ins Freie gepflanzt werden, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Sie können auch in große Pflanzkübel gesetzt werden. Die Bittergurke benötigt nährstoffreiche Erde, die Feuchtigkeit gut speichern kann. Empfehlenswert ist die Beimengung von Kompost. Sie benötigt eine stabile Kletterhilfe, z.B. ein Rankgitter, ein Spalier oder nach oben gespannte Schnüre. Tipp: Da die Balsambirne sehr wärmebedürftig ist, erzielt man die besten Ernteerfolge im Gewächshaus.

Standort:

Die Bittergurke benötigt einen sonnig warmen und windgeschützen, am besten überdachten Standort.

Giessen & Düngen:

Bittergurken sind wie alle Kürbisgewächse Starkzehrer und müssen vor allem in der Hauptwachtumsphase regelmäßig gewässert und gedüngt werden. Als Dünger, den man wöchentlich verabreicht, eignet sich handelsüblicher Flüssigdünger. Pflanzen-Jauchen aus z.B. Brennessel oder Beinwell wirken stärkend.

Überwintern & Schneiden:

Die Bittermelone ist einjährig. Seitentriebe können gelegentlich abgeschnitten werden um die Fruchtbildung zu fördern.

Pflanzengesundheit:

Die Bittermelone ist sehr robust. Es können vereinzelt Spinnmilben und Echter Mehltau auftreten. Wählen Sie den Pflanzabstand großzügig, dies kann die Gefahr eines Befalls mindern. Pflanzenjauchen wirken vorbeugend.

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