Mädesüss

Filipendula ulmaria

Bacholde, Geißbart, Wiesenkönigin, Mälkraut, Metkraut, Rüsterstaude, Johanniswedel

Licht: sonnig - halbschattig

Wasserbedarf: mässig - hoch

Lebensdauer: mehrjährig

Winterhart: ja

Das winterharte Mädesüss ist eine der vier magischen Heilpflanzen der Kelten. Das weissblühende Kraut enthält Salicylsäure, deswegen wird es auch "Kopfwehpflanze" genannt

4,90  incl. gesetzl. MwSt.

Enthält 7% MWST
zzgl. Versand
Lieferzeit: Innerhalb von 10 Tagen nach Zahlungseingang

Beschreibung

Herkunft & Eigenschaften:

Das Mäde­süss ist eine win­ter­har­te, aus­dau­ern­de, hei­mi­sche Stau­de und gehört zur Fami­lie der Rosen­ge­wäch­se. Es ist in Auwäl­dern, feuch­ten Ufer­ge­bie­ten und sump­fi­gen Wie­sen anzu­tref­fen. Die Pflan­ze hat ein cha­rak­te­ris­ti­sches Aus­se­hen: dun­kel­grü­ne, rosen­ähn­li­che, gefie­der­te Blät­ter und kan­ti­ge Stän­gel. Fili­pen­du­la ulma­ria erreicht abhän­gig von der Boden­be­schaf­fen­heit eine Wuchs­hö­he von 80 cm bis 2m. Mäde­süß blüht zwi­schen Ende Mai und August. Die creme­far­be­nen Blü­ten sind dol­den­för­mig ange­ord­net und duf­ten stark süss­lich.

Ernte & Verwendung:

Mäde­süß fin­det vor allem Ver­wen­dung als Heil­kraut, aber auch als Küchen- und Würz­kraut. Geern­tet wer­den sowohl die grü­nen Blät­ter als auch die Blü­ten und Frucht­stän­de. Die Pflan­zen­tei­le kön­nen ent­we­der frisch oder getrock­net ver­wen­det wer­den. Die gebräuch­lichs­te Dar­rei­chungs­form zu Heil­zwe­cken ist der Tee, der aus fri­schen, jun­gen Blät­tern oder Blü­ten her­ge­stellt wird. Äußer­lich ange­wen­det kön­nen Umschlä­ge mit dem Kräu­ter­sud bei Akne, Schup­pen­flech­te und ande­ren Haut­er­kran­kun­gen hel­fen. In der Küche ver­leiht ein wäss­ri­ger Extrakt aus den Blü­ten­dol­den Süß­spei­sen und Geträn­ken einen fei­nen, her­ben Geschmack.

Wirkung & Nutzen:

Mäde­süß ist eines der vier magi­schen Pflan­zen der Kel­ten neben Mis­tel, Brun­nen­kres­se und Eisen­kraut. Es ist ein uraltes Heil­kraut, das schon damals gegen Schmerz, ins­be­son­de­re Kopf­schmerz, ein­ge­setzt wur­de. Mäde­süß ent­hält natür­li­cher­wei­se Sali­cyl­säu­re, einen Wirk­stoff, der im Schmerz­mit­tel Aspi­rin ent­hal­ten ist. Auch Hil­de­gard von Bin­gen hat das Kraut in ihren Klos­ter­gär­ten kul­ti­viert und gegen vie­ler­lei Beschwer­den ein­ge­setzt: Kopf­schmer­zen, Gelenk­schmer­zen, Arthri­tis, Mus­kel­krämp­fe, Ver­dau­ungs­be­schwer­den, bei Erkäl­tun­gen und grip­pa­len Infek­ten, sowie bei Haut­er­kran­kun­gen.

Pflanzen & Anzucht:

Fili­pen­du­la ulma­ria wird am bes­ten im Gar­ten aus­ge­setzt, kann aber auch im Pflanz­kü­bel kul­ti­viert wer­den, der nicht zu klein gewählt wer­den soll­te, da die Pflan­ze einen mäch­ti­gen Wur­zel­stock ent­wi­ckeln kann. Das Kraut bevor­zugt nähr­stoff­rei­chen, leicht leh­mi­gen und eher kalk­hal­ti­gen Boden. Die Bei­mi­schung von Kom­post ist emp­feh­lens­wert.

Standort:

Das Mäde­süß liebt einen eher halb­schat­ti­gen und feuch­ten Stand­ort. Pral­le Son­ne soll­te ver­mie­den wer­den, vor allem wenn die Pflan­ze im Kübel kul­ti­viert wird, da sie sonst zu schnell aus­trock­net.

Giessen & Düngen:

Mäde­süß muss regel­mäs­sig gegos­sen wer­den. Die Erde darf nicht aus­trock­nen. Gemäß sei­nem natür­li­chen Vor­kom­men ver­trägt Mäde­süß Stau­näs­se sehr gut. In der Regel muss nicht gedüngt wer­den. Gele­gent­lich kön­nen Horn­spä­ne zuge­ge­ben wer­den.

Überwintern & Schneiden:

Mäde­süss ist win­ter­hart und benö­tigt kei­ne beson­de­ren Maß­nah­men zur Über­win­te­rung. Im Herbst kann die Pflan­ze zurück­ge­schnit­ten wer­den. Sie treibt im Früh­jahr wie­der aus dem Wur­zel­stock aus. Nach der Frucht­rei­fe brau­ne Blät­ter und Stie­le regel­mäs­sig abschnei­den.

Pflanzengesundheit:

Das Mäde­süß ist rela­tiv robust gegen Schäd­lin­ge und Krank­hei­ten. Bei zu tro­cke­nem Stand­ort kann gele­gent­lich Ech­ter Mehl­tau auf­tre­ten. Befal­le­ne Blät­ter abschnei­den, gut wäs­sern und Bein­welljau­che geben.

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreiben Sie die erste Bewertung für „Mädesüss“