Mädesüss

Filipendula ulmaria

Bacholde, Geißbart, Wiesenkönigin, Mälkraut, Metkraut, Rüsterstaude, Johanniswedel

Licht: sonnig - halbschattig

Wasserbedarf: mässig - hoch

Lebensdauer: mehrjährig

Winterhart: ja

Das winterharte Mädesüss ist eine der vier magischen Heilpflanzen der Kelten. Das weissblühende Kraut enthält Salicylsäure, deswegen wird es auch „Kopfwehpflanze“ genannt

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Beschreibung

Herkunft & Eigenschaften:

Das Mädesüss ist eine winterharte, ausdauernde, heimische Staude und gehört zur Familie der Rosengewächse. Es ist in Auwäldern, feuchten Ufergebieten und sumpfigen Wiesen anzutreffen. Die Pflanze hat ein charakteristisches Aussehen: dunkelgrüne, rosenähnliche, gefiederte Blätter und kantige Stängel. Filipendula ulmaria erreicht abhängig von der Bodenbeschaffenheit eine Wuchshöhe von 80 cm bis 2m. Mädesüß blüht zwischen Ende Mai und August. Die cremefarbenen Blüten sind doldenförmig angeordnet und duften stark süsslich.

Ernte & Verwendung:

Mädesüß findet vor allem Verwendung als Heilkraut, aber auch als Küchen- und Würzkraut. Geerntet werden sowohl die grünen Blätter als auch die Blüten und Fruchtstände. Die Pflanzenteile können entweder frisch oder getrocknet verwendet werden. Die gebräuchlichste Darreichungsform zu Heilzwecken ist der Tee, der aus frischen, jungen Blättern oder Blüten hergestellt wird. Äußerlich angewendet können Umschläge mit dem Kräutersud bei Akne, Schuppenflechte und anderen Hauterkrankungen helfen. In der Küche verleiht ein wässriger Extrakt aus den Blütendolden Süßspeisen und Getränken einen feinen, herben Geschmack.

Wirkung & Nutzen:

Mädesüß ist eines der vier magischen Pflanzen der Kelten neben Mistel, Brunnenkresse und Eisenkraut. Es ist ein uraltes Heilkraut, das schon damals gegen Schmerz, insbesondere Kopfschmerz, eingesetzt wurde. Mädesüß enthält natürlicherweise Salicylsäure, einen Wirkstoff, der im Schmerzmittel Aspirin enthalten ist. Auch Hildegard von Bingen hat das Kraut in ihren Klostergärten kultiviert und gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt: Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Arthritis, Muskelkrämpfe, Verdauungsbeschwerden, bei Erkältungen und grippalen Infekten, sowie bei Hauterkrankungen.

Pflanzen & Anzucht:

Filipendula ulmaria wird am besten im Garten ausgesetzt, kann aber auch im Pflanzkübel kultiviert werden, der nicht zu klein gewählt werden sollte, da die Pflanze einen mächtigen Wurzelstock entwickeln kann. Das Kraut bevorzugt nährstoffreichen, leicht lehmigen und eher kalkhaltigen Boden. Die Beimischung von Kompost ist empfehlenswert.

Standort:

Das Mädesüß liebt einen eher halbschattigen und feuchten Standort. Pralle Sonne sollte vermieden werden, vor allem wenn die Pflanze im Kübel kultiviert wird, da sie sonst zu schnell austrocknet.

Giessen & Düngen:

Mädesüß muss regelmässig gegossen werden. Die Erde darf nicht austrocknen. Gemäß seinem natürlichen Vorkommen verträgt Mädesüß Staunässe sehr gut. In der Regel muss nicht gedüngt werden. Gelegentlich können Hornspäne zugegeben werden.

Überwintern & Schneiden:

Mädesüss ist winterhart und benötigt keine besonderen Maßnahmen zur Überwinterung. Im Herbst kann die Pflanze zurückgeschnitten werden. Sie treibt im Frühjahr wieder aus dem Wurzelstock aus. Nach der Fruchtreife braune Blätter und Stiele regelmässig abschneiden.

Pflanzengesundheit:

Das Mädesüß ist relativ robust gegen Schädlinge und Krankheiten. Bei zu trockenem Standort kann gelegentlich Echter Mehltau auftreten. Befallene Blätter abschneiden, gut wässern und Beinwelljauche geben.

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