Moringa oleifera

Meerrettichbaum

Licht: sonnig

Wasserbedarf: mässig

Lebensdauer: mehrjährig

Winterhart: nein

Die Blätter des Wunderbaums Moringa oleifera enthalten Senfölglycoside, die nach Meerrettich riechen. Die eiweißhaltigen Blätter, die Blüten und Früchte sind essbar

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Beschreibung

Herkunft & Eigenschaften:

Ursprüng­lich stammt Morin­ga olei­fe­ra aus dem Hima­la­ya, inzwi­schen ist er aber welt­weit in den Tro­pen und Sub­tro­pen, vor allem in Afri­ka und Asi­en anzu­tref­fen. Morin­ga olei­fe­ra wird umgangs­prach­lich auch Meer­ret­tich­baum genannt, weil er in allen Tei­len Senf­öl­gly­ko­si­de ent­hält, die stark an das Aro­ma von Meer­ret­tich erin­nern. Morin­ga zählt zu den am schnells­ten wach­sen­den Bäu­men der Welt, kann inner­halb von einem Jahr über einen Meter wach­sen und ist oft in die­ser Zeit auch schon blüh­fä­hig. Die creme-weis­sen Blü­ten duf­ten wie Veil­chen. Die fein­glied­ri­gen Blät­ter haben für eine Pflan­ze sagen­haf­te 10% Eiweiß­ge­halt, aber auch die Blü­ten und die Früch­te sind ess­bar. Die Wur­zel ist rüben­ar­tig ver­dickt. Der Baum die­ser Gat­tung ist in den Tro­cken­zei­ten laub­ab­wer­fend und wird in unse­ren Brei­ten­gra­den spe­zi­ell in der Win­ter­zeit sein Laub wohl ver­lie­ren. Wir freu­en uns sehr, Ihnen die­ses phä­no­me­na­le Geschenk der Natur anbie­ten zu kön­nen.

Ernte & Verwendung:

Sobald der Meer­ret­tich­baum eine statt­li­che Grö­ße erreicht hat , kön­nen Blü­ten und Blät­ter nach Bedarf abge­zupft, wie Gemü­se zube­rei­tet oder als Salat­bei­ga­be genutzt wer­den. Aus getrock­ne­ten Pflan­zen­tei­len lässt sich ein Tee auf­brü­hen. Auch die Wur­zeln sind ver­wert­bar, müs­sen jedoch erst von ihrer leicht gif­ti­gen Rin­de befreit wer­den. Sehr jun­ge, unrei­fe dun­kel­grü­ne Früch­te wer­den in Süd­ost­asi­en wie Grü­ne Boh­nen ver­wen­det und als Gemü­se ver­zehrt.

Wirkung & Nutzen:

Kaum eine Pflan­ze ist in der letz­ten Zeit so in die Schlag­zei­len gera­ten wie der Moringa­baum. Die ess­ba­ren Pflan­zen­tei­le, vor allem die Blät­ter, haben einen hohen Gehalt an Pro­te­inen, sind vit­amin- (vor allem Vit­ami­ne A und C) und mine­ral­stoff­reich (Kal­zi­um, Magne­si­um, Kali­um, Eisen und Natri­um) und gel­ten somit als Super­food. Fast schon müßig zu sagen, dass Morin­ga olei­fe­ra auch wegen sei­nen unzäh­li­gen Heil­wir­kun­gen Ver­wen­dung fin­det. Morin­ga ent­hält zahl­rei­che Poly­phe­no­le, die als tumor­hem­mend, anti­bio­tisch und immun­sys­tem­stär­kend bekannt sind, sie strotzt also nur so von wert­vol­len Anti­oxi­dan­ti­en. Gleich­zei­tig wirkt Morin­ga cho­le­ste­rin- und blut­druck­sen­kend. Sogar bei Schlaf­lo­sig­keit und Über­ge­wicht wird Morin­ga olei­fe­ra ein­ge­setzt. Die­ser Wun­der­baum ent­hält 18 ! von ins­ge­samt 20 bekann­ten Ami­no­säu­ren! Der Baum ist einer der größ­ten Hoff­nun­gen der Drit­ten Welt, wo er maß­geb­lich zur Ernäh­rung dient und mit sei­nen Samen und Früch­ten zur Was­ser­rei­ni­gung ver­wen­det wer­den kann.

 

Syn­ony­me: Meer­ret­tich­baum

Pflanzen & Anzucht:

In sei­ner Hei­mat bevor­zugt Morin­ga olei­fe­ra durch­läs­si­ge, leicht leh­mi­ge Sand­bö­den, wächst aber auch auf schwe­ren Lehm­bö­den recht aus­dau­ernd. Bei uns kann die Pflan­ze natür­lich nur im Topf gehal­ten wer­den. Morin­ga olei­fe­ra ver­hält sich oft sehr diven­haft und ist nicht ganz ein­fach zu hal­ten. Top­fen Sie die Pflan­ze nach Erhalt mög­lichst bald in einen etwas grö­ße­ren Topf. Das Umtop­fen soll­te sehr vor­sich­tig gesche­hen, so daß mög­lichst kei­ne Wur­zeln beschä­digt wer­den. Als Sub­strat ist eher grob­kör­ni­ge Erde geeig­net, z.B. Kübel­pflan­zen­er­de gemischt mit Stein­chen oder Blähton. Das Giess­was­ser muss gut ablau­fen kön­nen.

Standort:

Als tro­pi­sche Nutz­pflan­ze benö­tigt Morin­ga olei­fe­ra einen heis­sen und voll­son­ni­gen Stand­ort am bes­ten in einem Win­ter­gar­ten. Im Frei­en ist nur ein sehr war­mes, wind- und regen­ge­schütz­tes Plätz­chen geeig­net. Boden­käl­te ver­mei­den. Jung­pflan­zen erst an die Son­ne gewöh­nen!

Giessen & Düngen:

Morin­ga olei­fe­ra ver­trägt gemäss sei­ner Her­kunft gro­ße Tro­cken­heit und darf kei­nes­falls zu nass gehal­ten wer­den. Gut drai­nier­te Erde, in der das Gieß­was­ser gut ablau­fen kann, ist ein Muss. Stau­näs­se unbe­dingt mei­den, damit die Wur­zel atmen kann und nicht fault. Sobald das Wachs­tum im Früh­som­mer ein­setzt, kann man 1 x pro Monat einen guten orga­ni­schen Dün­ger ver­ab­rei­chen.

Überwintern & Schneiden:

Der Meer­ret­tich­baum veträgt kei­nen Frost und muss recht­zei­tig an einem war­men Platz über­win­tert wer­den. Wenn die Tage kür­zer wer­den fängt der Baum an, einen Groß­teil sei­nes Lau­bes zu ver­lie­ren. Eine dunk­le Über­win­te­rung in einem war­men Kel­ler ist eben­falls mög­lich. Im Win­ter kaum oder gar nicht gies­sen! Ein Rück­schnitt ist nicht erfor­der­lich, zu lan­ge Trie­be kön­nen jedoch nach der Win­ter­ru­he abge­schnit­ten wer­den.

Pflanzengesundheit:

Bei zu tro­cke­ner Luft kön­nen Spinn­mil­ben auf­tre­ten. Für genü­gend Luft­feuch­tig­keit sor­gen!

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